Endmontage im Maschinenbau - Made in GermanyIm Jahr 2012 verzeichnete die deutsche Maschinenbaubranche einen Rekordumsatz. Vor allem das Auslandsgeschäft boomt. Die Schuldenkrise innerhalb der Europäischen Union hat bisher keine Spuren hinterlassen.

Starkes Wachstum dank Exporte

Die Maschinenbauindustrie soll im vergangenen Jahr Produkte im Wert von etwa 209 Milliarden Euro verkauft haben: Dies prognostiziert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. Damit hätten die deutschen Maschinenbauer erneut eine Rekordzahl erzielt. Dieser Industriesektor bestätigt damit seine Position als Stütze der deutschen Volkswirtschaft. Seit 2002 konnten die Unternehmen den Gesamtumsatz um beinahe sechzig Prozent steigern, andere Branchen können von solchen Zahlen nur träumen. Das Erfolgsgeheimnis liegt in der starken Exportorientierung. Der Wert der Ausfuhren steigt überdurchschnittlich. 2002 machten die Exporte zwar bereits 67 Prozent des Gesamtumsatzes aus, 2012 waren es mit 75 Prozent jedoch noch mehr. 974.000 Beschäftigten kommt diese Entwicklung zugute und damit 43.000 Menschen mehr als im Vorjahr.

Erfolg trotz Euro-Krise

Der deutsche Maschinenbau erweist sich erneut als bedeutender Antreiber der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Krise in mehreren europäischen Staaten trübt das Bild noch nicht. Verluste in einigen Exportländern konnten durch überdurchschnittliche Steigerungen in den Umsätzen mit Schwellländern mehr als ausgeglichen werden. Vor allem vom Wachstum Chinas und Indiens profitieren die deutschen Unternehmen. Allerdings blicken einige Experten etwas besorgt in die kommenden Jahre. Wenn weitere europäische Staaten in die Krise rutschen, dürfte das auch für diese Branche Auswirkungen haben. Vor allem Frankreich und Italien sollten möglichst wieder ökonomischen Tritt fassen. Trotz dieser Risiken geht die Branche aber auch im Jahr 2013 von einem Wachstum der Umsätze aus.

Maschinenbau-Unternehmen als wichtiger Pfeiler der deutschen Wirtschaft

Der deutsche Maschinenbau verzeichnete im Jahr 2012 einen neuen Rekordumsatz. Damit bestätigte er erneut seinen Ruf als Wachstumssektor, bereits etwa eine Million Beschäftigten finden dort Arbeit. Bisher hat sich die Euro-Krise dank einer hohen Nachfrage aus Schwellenländern noch nicht negativ ausgewirkt, gewisse Risiken bestehen jedoch.

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