Exportschlager Photovoltaik – deutsches Know-how weltweit gefragt

Deutschland nimmt bei der Nutzung erneuerbarer Energien und ganz besonders im Bereich der Photovoltaik und Solarthermie eine international führende Position ein. Das betrifft sowohl die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen als auch das technologische Potential. Die Verbreitung der deutschen Technologie ist als wichtiger Beitrag zum globalen Klimaschutz anzusehen und kann zusätzlich die einheimische Wirtschaft stärken.

Energiebedarf decken und Ressourcen schonen

Die Einführung des Stromeinspeisungsgesetzes im Jahre 1991 und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahre 2000 waren wichtige Schritte, um die langfristige Energieversorgung Deutschlands und den Umweltschutz zu sichern. Mit dem EEG wurde Deutschland zum Vorreiter bei der wirtschaftlichen Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien. Für die Weiterentwicklung der Photovoltaik brachte die gesetzlich garantierte Abnahme und Vergütung des Solarstroms den entscheidenden Impuls. Heute wird das EEG im internationalen Maßstab als erfolgreichstes Instrument zur Förderung der Sonnenenergie Nutzung angesehen und mehr als 65 Länder haben inzwischen ähnliche Gesetze und Regelungen verabschiedet. Mit der Einführung des EEG entstanden mehrere deutsche Solarfirmen, die Produkte und neuartige Technologien entwickelten. In vielen Ländern besteht ein großes Interesse an dieser Spitzentechnologie.

Neue Märkte erschließen

Um auch kleineren Firmen den Zugang zu internationalen Märkten zu erleichtern, wurde 2002 die Exportinitiative Erneuerbare Energien etabliert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie organisiert gemeinsam mit der Deutschen Energieagentur, mit den deutschen Außenhandelskammern und der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit vielfältige Angebote. Es werden Geschäftsreisen und Seminarveranstaltungen organisiert, Informationen bereitgestellt und Kontakte zu Investoren, die sich auf den Cleantech-Bereich spezialisiert haben, hergestellt (hierzu mehr unter http://www.thomaslloyd-solartechnik.de/). Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen werden auf diese Weise bei der Erschließung neuer Märkte für ihre innovativen Produkte wirkungsvoll unterstützt. Die Erfolge der Exportinitiative Erneuerbare Energien können sich sehen lassen: Nach eigener Einschätzung können die beteiligten Firma etwa 30 % der für den Markteintritt erforderlichen Kosten einsparen. Durch die effektive Unterstützung konnte die Exportquote um durchschnittlich 23 % erhöht werden.

Klimaschutz erfordert weltweites Netzwerk

Es leuchtet ein, dass der Schutz des Klimas eine weltweite Aufgabe ist. Durch die deutsche Initiative entwickelt sich ein Netzwerk, von dem nicht nur das Klima, sondern auch die deutsche Volkswirtschaft profitieren. Die Entwicklung und Vervollkommnung von Technologien zur Nutzung Erneuerbarer Energien erweist sich in Deutschland als Wachstumsmotor. In den alten und neuen Bundesländern Deutschlands wurden in dieser Branche viele neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiter geschaffen.

Bildrechte: Michael Kiy – Fotolia

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