Fälschung von Markenprodukten – Im Kampf gegen die Produktpiraten

Artikelgebend sind Fälschungen von Markenprodukten. Die Produktpiraterie ist trotz des Patenschutzes ein Problem, das die deutsche Wirtschaft jährlich Milliarden kostet, weshalb in Zukunft verstärkt auf eine schnellstmögliche Aufklärung von Markenpiraterie gesetzt werden soll. Doch da die Aufklärung alleine nicht ausreicht, versucht die Industrie zudem mit eigenen Innovationen gezielt gegen das “Reverse Engineering”, wie das Stehlen geistigen Eigentums gerne genannt wird, vorzugehen.

Ein neuer Ansatz im Kampf gegen die Markenpiraterie

Da ein kopiertes Produkt für ein mittelständiges Unternehmen der Maschinen- und Anlagebaubranche schnell den Ruin bedeuten kann, verlässt sich die Industrie nicht mehr alleine auf den Patentschutz und die Aufklärung von Markenpiraterie durch Wirtschaftsdetektive (mehr Informationen dazu siehe hier: www.detektive.com/wirtschaftsdetektei/)  Stattdessen versucht sie ihre Produkte mit einer Art Kopierschutz auszustatten, um so ein “Reverse Engineering” unmöglich zu machen oder zumindest zu erschweren. Denn wenngleich die dabei getroffenen Schutzmaßnahmen das Kopieren tatsächlich erschweren, ist der Schutz zumeist nur von kurzer Dauer, da die Produktpiraten kontinuierlich Aufrüsten, weshalb es eigentlich nur eine Frage der Zeit ist, wann sie den jeweiligen Kopierschutz umgehen werden.

Wen trifft die Produktpiraterie am härtesten?

An sich können alle produzierenden Unternehmen und deren Zulieferer von Produktpiraterie betroffen sein. Ein Industriezweig, der derzeit aber besonders ins Visier von Produktpiraten gerückt ist, ist der Maschinen- und Anlagebau, der allein im Jahr pirateriebedingte Umsatzeinbußen von gut acht Milliarden Euro hinnehmen musste. Ein zentrales Problem der diesbezüglichen Markenpiraterie ist, dass die Produkte dieses Industriezweigs für viele Jahre oder gar Jahrzehnte konzipiert wurden, weshalb die negativen Auswirkungen der Produktpiraterie gravierender als bei Herstellern schnelllebiger Produkte, wie etwa Handys oder Computerhardware, sind. Das lässt sich zunächst damit begründen, dass Produktpiraten bei schnelllebigen Produkten kaum Zeit zum Kopieren bleibt, da die Folgeprodukte schon alsbald auf dem Markt erscheinen. Zudem ist der Verlust für die deutsche Wirtschaft nicht so groß, weil die jeweils aktuellen Produkte ohnehin nur für kurze Dauer in überschaubarer Stückzahl offeriert werden.

Ein Problem, das nicht nur die Wirtschaft bedroht

Die Produktpiraterie ist nicht nur ein rein wirtschaftliches, sondern letztendlich gesellschaftliches Problem, da dadurch nicht zuletzt unzählige Arbeitsplätze bedroht sind. Zudem wirken sich die Umsatzeinbußen und die zusätzlichen Kopierschutzmaßnahmen auf die Produktpreise aus, weshalb die Produktpiraterie in letzter Instanz zulasten der Verbraucher geht.

Image: DOC RABE Media – FotoliaSimilar Posts:

 

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